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"Und dann, Mutter Jeschke, Spuk ist Unsinn. Natürlich. Aber es gib t doch welche
" "Joa, joa." "Es gibt doch welche, die sagen: Spuk ist nicht Unsinn. Wer hat nu recht? Nu mal raus mit der Sprache." Der Alten entging nicht, in welcher Pein und Beklemmung Hradscheck war, weshalb sie, wie sie stets zu tun pflegte, mit einem "Ja" antwortete, das ebensogut ein "Nein", und mit einem "Nein", das ebensogut ein "Ja" sein konnte. "Mien leew Hradscheck", begann sie, "Se wullen wat weten von mi. Joa, wat weet ick? Spök! Gewen moak et joa woll so wat. Un am Enn ook wedder nich. Un ich segg ümmer: wihr sich jrult, för den is et wat, un wihr sich nich jrult, für den is et nix." Hradscheck, der mit gespanntester Aufmerksamkeit gefolgt war, nickte zustimmend, während die sich plötzlich neben ihn setzende Alte mit wachsender Vertraulichkeit fortfuhr: "Ick will Se wat seggen, Hradscheck. Man möt man blot Kurasch hebben. Un Se hebben joa. Wat is Spök? Spök, dats grad so, as wenn de Müüs knabbern. Wihr ümmer hinhürt, na, de slöppt nich; wihr awers so bi sich seggen deiht: na, worümm salln se nich knabbern, de slöppt." Und bei diesen Worten erhob sie sich rasch wieder und ging, zwischen den Beeten hin, auf ihre Wohnung zu. Mit einem Male aber blieb sie stehen und wandte sich wieder, wie wenn sie was vergessen habe. "Hürens, Hradscheck, wat ick Se noch seggen wull, uns Line kümmt ook wedder. Se hett gistern schrewen. Wat mienens? De wihr so wat för Se." "Geht nicht, Mutter Jeschke. Was würden die Leute sagen? Un is auch eben erst ein Jahr." "Woll. Awers se kümmt ook ihrst um Martini rümm
Und denn, Hradscheck, Se bruken se joa nich glieks to frijen." 56 |  |
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