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Unterm Birnbaum

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mutmaßlich  von  Eccelius  selbst  herrührender  Spruch,  darin  er  seinem  Stolz,  aber  freilich  auch seinem Schmerz Ausdruck gegeben hatte. Dieser Spruch lautete: "Wir wandelten in Finsternis, bis wir das Licht sahen. Aber die Finsternis blieb, und es fiel ein Schatten  auf unseren Weg." Unter denen, die sich das Kreuz gleich am Tage der Errichtung angesehen hatten, waren auch Gendarm Geelhaar und Mutter Jeschke gewesen. Sie hatten denselben Heimweg und gingen nun gemeinschaftlich die Dorfstraße hinunter, Geelhaar etwas verlegen, weil er den zu seiner eigenen Würdigkeit schlecht passenden Ruf der Jeschke besser als irgendwer anders kannte. Seine Neugier überwand aber seine Verlegenheit, und so blieb er denn an der Seite d er Alten und sagte: "Hübsch is es. Un der Schmetterling so natürlich; beinah wie’n Zitronenvogel. Aber ich begreife Hradscheck nich, daß er sie so dicht an dem Turm begraben hat. Was soll sie da? Warum nicht bei den Kindern? Eine Mutter muß doch da liegen, wo die Kinder liegen." "Woll, woll, Geelhaar. Awers Hradscheck is klook. Un he weet ümmer, wat he deiht." "Gewiß weiß er das. Er ist klug. Aber gerade weil er klug ist … " "Joa, joa." "Nu was denn?" Und der sechs Fuß hohe Mann beugte sich zu der alten Hexe nieder, weil er wohl merkte, daß sie was sagen wollte. "Was denn, Mutter Jeschke?" wiederholte er seine Frage. "Joa, Geelhaar, wat sall ick seggen? Eccelius möt et weten. Un de hett nu ok wedder de Inschrift moakt. Awers een is, de weet ümmer noch en beten mihr." "Und wer is das? Line?" "Ne, Line nich. Awers Hradscheck sülwsten. Hradscheck, de will de Kinnings und de Fru nich tosoamen hebb’n. Nich so upp enen Hümpel. "Nun gut, gut. Aber warum nicht, Mutter Jeschke?" "Nu, he denkt, wenn’t los geiht." Und nun blieb sie stehen und setzte dem halb verwundert, halb entsetzt aufhorchenden Geelhaar auseinander, daß die Hradscheck an dem Tage, "wo’s losgehe", doch natürlich nach ihren Kindern greifen würde, vorausgesetzt, daß sie sie zur Hand habe. "Un da t wull de oll Hradscheck nich." "Aber, Mutter Jeschke, glaubt ihr denn an so was?" "Joa, Geelhaar, worümm nich? Worümm sall ick an so wat nich glöwen?" 50
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
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Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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