| |
"Ihr wißt genug, Mutter Jeschke." "Nei, nei, Geelhaar. Ick weet joar nix." "Das ist gerade genug, daß einer nachts in seinem Garten ein Loch gräbt und wieder zuschüttet." "Joa, Geelhaar, ick weet nich, awers jed een möt doch in sien ejen Goarden en Loch buddeln könn." "Freilich. Aber nicht um Mitternacht und nicht bei solchem Wetter." "Na, riedens mi man nich rin. Und moaken Set good mit mi
Line, Line, segg doch ook wat." Und wirklich, Line trat infolge dieser Aufforderung an den Gendarmen heran und sagte, tief aufatmend, wie wenn sie mit einer plötzlichen und mächtigen Sinnenerregung zu kämpfen hätte: "Laß nur, Mutter Jeschke. Herr Geelhaar wird schon wissen, was er zu tun hat. Und wir werden es auch wissen. Das versteht sich doch von selbst. Nicht wahr, Herr Geelhaa r?" Dieser nickte zutraulich und sagte mit plötzlich verändertem und wieder freundlicher werdendem Tone: "Werde schon machen, Mamsell Line. Schulze Woytasch läßt ja, Gott sei Dank, mit sich reden und Vowinkel auch. Hauptsach is, daß wir den Fuchs überhaupt ins Eisen kriegen. Un is dann am Ende gleich, wann wir ihn haben, und ob ihm der Balg heut oder morgen abgezogen wird." 32 |  |
|
| |
|
|