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Nach dieser Aussage trat auch Jakob ab, und die Pfarrköchin brachte den Kaffee. Vowinkel nahm eine der Tassen und sagte, während er sich an das Fensterbrett lehnte: "Ja, Freund, die Sache steht doch schlimmer, als du wahr haben möchtest, und fast auch schlimmer als ich erwartete." "Mag sein", erwiderte der Pastor. "Nach meinem Gefühl indes, das ich selbstverständlich deiner besseren Erfahrung unterordne, bedeuten all diese Dinge gar nichts oder herzlich wenig. Der Junge, wie du gesehn hast, konnte vor Angst kaum sprechen, und aus der Köchin Aussage war doch eigentlich nur das eine festzustellen, daß es Menschen gibt, die viel, und andere, die wenig Kaffee trinken." "Aber Jakob!" Eccelius lachte. "Ja Jakob. He wihr en beten to lütt, das war das eine, un he wihr en beten to still, das war das andre. Willst du daraus einen Strick für die Hradschecks drehn?" "Ich will es nicht, aber ich fürchte, daß ich es muß. Jedenfalls haben sich die Verdachtsgründe durch das, was ich eben gehört habe, mehr gemehrt als gemindert, und ein Verfahren gegen den so mannigfach Belasteten kann nicht länger mehr hinausgeschoben werden. Er muß in Haft, wär es auch nur um einer Verdunkelung des Tatbestandes vorzubeugen." "Und die Frau?" "Kann bleiben. Überhaupt werd ich mich auf das Nötigste beschränken, und um auch jetzt noch alles Aufsehen zu vermeiden, hab ich vor, ihn auf meinem Wagen, als ob es sich um eine Spazierfahrt handelte, mit nach Küstrin zu nehmen." "Und wenn er nun schuldig ist, wie du beinah glaubst oder wenigstens für möglich hältst? Ist dir eine solche Nachbarschaft nicht einigermaßen ängstlich?" Vowinkel lachte. "Man sieht, Eccelius, daß du kein Kriminalist bist. Schuld und Mut vertragen sich schlecht zusammen. Alle Schuld lähmt." "Nicht immer." "Nein, nicht immer. Aber doch meist. Und allemal da, wo das Gesetz schon über ihr ist." 28 |  |
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